Akupunktur in der TCM

Die Akupunktur ist eine jahrtausend alte chinesische Therapie zur Schmerzlinderung, Umstimmung des Immunsystems und zur Behandlung funktioneller sowie psychischer Erkrankungen.

Die Akupunkturpunkte sind perlschnurartig auf Linien , die den ganzen Körper überziehen, angeordnet. Jedem dieser 2 Hauptmeridiane sind nach chinesischer Sichtweise bestimmte Organe und Funktionen zugeordnet.

Nach dieser Sichtweise fließt durch die Meridiane ununterbrochen ein gewisses Maß an Lebensenergie. Bei einer Erkrankung ist der Fluss der Lebensenergie in den Meridianen gestört. Mit Hilfe der Akupunktur kann die Balance im Energiefluss wieder hergestellt werden. Dabei werden mittels spezieller Einmalnadeln Akupunkturpunkte an der Körperoberfläche gestochen.

Während der Nadelung eines Akupunkturpunktes kommt es dort zu einer lokalen Reizung, die reflektorisch auch im Körperinneren befindliche Organe günstig beeinflussen kann. Sonderformen der Akupunktur stellen die Ohr- und Handakupunktur dar. Auch am Ohr und an der Hand befinden sich eine Vielzahl von Akupunkturpunkten, über die der ganze Körper behandelt werden kann.

Eine spezielle Form ist die Elektroakupunktur, bei der anstelle der Nadeln die Reizung der Akupunkturpunkte mittels elektrischer Impulse erfolgt.

Akupunktur in der Urologie

Die ganzheitliche Urologie spielt eine wichtige Rolle in der täglichen Praxis.

Bei speziellen urologischen Erkrankungen, die schulmedizinisch oft an Grenzen stoßen und schwierig therapierbar sind, biete ich Ihnen eine unterstützende Akupunkturbehandlung (z.B. bei Reizblase, Harnröhrenentzündungen, chronischer Entzündung der Prostata, etc.).
Nähere Informationen erläutere ich Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.
Die Akupunktur in der Urologie ist nicht einseitig ausgerichtet. Parallel bestehende Symptome lassen sich oft mit den urologischen Beschwerden in Zusammenhang bringen: Rückenschmerzen, Probleme der Wirbelsäule, Knochenerkrankungen, Osteoporose, Angststörungen, Stresssymptome, Infekte.

Aus Sicht der ganzheitlichen Urologie gibt es folgende Indikationen für die Akupunktur:

  • Schwache Blase / Harninkontinenz
  • Harnwegsinfekte / Cystitis
  • Chronisch rezidivierende Harnwegsinfekte
  • Reizblase
  • Chronische Prostatitis 
  • Neigung zu Entzündungen
  • Nierenkolik
  • Nieren- und Harnleitersteine
  • Unfruchtbarkeit
  • Erektionsstörungen / Erektile Dysfunktion
  • Bettnässen
  • Beckenbodenschwäche

Bei der Erbringung dieser Leistungen werden sie auch als gesetzlich Versicherter zum Privatpatienten. Die Abrechnung der Leistungserbringung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Die Akupunktur in der Urologie ist nicht einseitig ausgerichtet. Parallel bestehende Symptome lassen sich oft mit den urologischen Beschwerden in Zusammenhang bringen:

  • Rückenschmerzen
  • Probleme der Wirbelsäule
  • Knochenerkrankungen
  • Osteoporose
  • Angststörungen
  • Stresssymptome
  • Infekte.

Behandlungsablauf

Einer Akupunkturbehandlung geht meist eine Untersuchung einzelner, von Ihrem Arzt in Abhängigkeit Ihrer Erkrankung ausgewählter Akupunkturpunkte voraus. Dazu prüft der Arzt den Verlauf einzelner Meridiane auf druckschmerzhafte Punkte.

Während der Akupunktursitzung werden zwischen 1 und maximal 10 Nadeln verwendet. Der Einstich ist lediglich als kurzer Schmerz zu spüren. Während die Nadeln liegen, dürfen diese nicht schmerzhaft sein. Ein kurzer Schmerz bei Bewegung im Bereich der Nadeln ist völlig normal, sofern er in Ruhe wieder verschwindet.

Eine Akupunkturbehandlung dauert ca. 30 Minuten. Danach werden die Nadeln enfernt. Es ist wichtig, daß Sie sich anschließend noch etwas Ruhe gönnen.

Eine Akupunkturbehandlung erfordert in der Regel mehrere Sitzungen (ca. zehn Termine).