Prostataerkrankungen

Prostataerkrankungen haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Gesundheit und Lebensqualität des Mannes. Sowohl die gutartige Vergrößung als auch die bösartige Veränderung der Prostata sind typische Erkrankungen des älteren Mannes. Deshalb zieht eine steigende Lebenserwartung auch eine Zunahme behandlungsbedürftiger Prostataerkrankungen nach sich. Etwa 50% aller Männer über 65 Jahre leiden unter Beschwerden des unteren Harntraktes aufgrund einer vergrößerten Prostata. Häufiger Harndrang, nächtliches Wasserlassen, ein abgeschwächter Harnstrahl und Pressen beim Wasserlassen sind typische Symptome einer Prostatavergrößerung. Das Prostatakarzinom ist heute nach dem Lungenkarzinom die zweithäufigste Todesursache unter den Krebserkrankungen des Mannes. Entgegen einer verbreiteten Meinung bereitet ein Prostatakrebs anfangs weder Schmerzen noch Probleme beim Wasserlassen. Erst im fortgeschrittenen Stadium können diese auftreten. Oft ist eine Heilung dann jedoch nicht mehr möglich. Deshalb ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung die beste Möglichkeit, Prostatakrebs im heilbaren Stadium zu erkennen.