Sexualmedizinische Probleme

Liebe und Sexualität sind Grundbedürfnisse jedes Menschen und können ein Leben lang erhalten bleiben. Erektionsstörungen betreffen Körper und Seele. Bei Erektionsstörungen ist nicht nur das Organ in seiner Funktion gestört, sondern die ganze Persönlichkeit des Mannes ist davon betroffen. Erektionsstörungen – Zerreißprobe für die Partnerschaft

Über Potenzprobleme spricht "Mann" nur ungern, wird es doch oft gleichgesetzt mit der Vorstellung, kein richtiger Mann zu sein. Der Begriff "Sexualstörungen" umfaßt verschiedene Erkrankungen wie vorzeitiger Samenerguss, Erektionsstörungen, mangelnde sexuelle Lust. Die Ursachen können psychischer oder organischer Natur sein. Während bei psychischen Störungen eine psychotherapeutische Beratung sinnvoll ist, wird der Urologe für das Erkennen bzw. den Ausschluss organischer Ursachen herangezogen. Meist spielen aber beide Aspekte eine Rolle, denn auch bei organischen Ursachen (wie Bluthochdruck, Diabetes, Prostataoperationen) kommt es sekundär zu psychischen Beeinträchtigungen (Versagensängste, Minderwertigkeitsgefühl, Partnerschaftsprobleme). Eine genaue Diagnostik hilft bei der Wahl der richtigen Therapie. Oftmals kann eine medikamentöse Therapie (neue chemische Potenzmittel, Testosterongabe) zu einer entscheidenden Verbesserung der Erektionsstörung führen. Wichtig ist eine ausführliche Beratung des Patienten und gegebenenfalls auch der Partnerin.