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Akupunktur

Koreanische Handakupunktur bei Ihrem Urologen in Wolfratshausen

In unserer Urologie in Wolfratshausen bieten wir koreanische Handakupunktur als ergänzende Therapie an – eine bewährte Methode zur Schmerzlinderung, Umstimmung des Immunsystems und zur Behandlung funktioneller sowie psychischer Erkrankungen.

Bei einer Erkrankung ist der Fluss der Lebensenergie in den Meridianen gestört. Mit Hilfe der Akupunktur kann die Balance im Energiefluss wiederhergestellt werden. Dabei werden mittels spezieller Einmalnadeln Akupunkturpunkte an der Körperoberfläche gestochen, die reflektorisch auch im Körperinneren befindliche Organe günstig beeinflussen können.

Unsere Akupunktur-Methoden

Neben der klassischen Körperakupunktur bieten wir folgende Verfahren an:

  • Klassische Körperakupunktur

    Nadelung entlang der Hauptmeridiane zur Behandlung urologischer und begleitender Beschwerden

  • Ohr- und Handakupunktur

    Über spezielle Akupunkturpunkte an Ohr und Hand kann der ganze Körper behandelt werden

  • Elektroakupunktur

    Reizung der Akupunkturpunkte mittels elektrischer Impulse anstelle von Nadeln

Akupunktur in der Urologie

Bei speziellen urologischen Erkrankungen, die schulmedizinisch oft an Grenzen stoßen, bieten wir eine unterstützende Akupunkturbehandlung an. Die Akupunktur in der Urologie ist dabei nicht einseitig ausgerichtet – parallel bestehende Symptome wie Rückenschmerzen, Angststörungen oder Stresssymptome lassen sich oft mit den urologischen Beschwerden in Zusammenhang bringen.

Indikationen für die Akupunktur

Aus Sicht der ganzheitlichen Urologie gibt es folgende Indikationen:

  • Schwache Blase / Harninkontinenz
  • Harnwegsinfekte / Cystitis
  • Chronisch rezidivierende Harnwegsinfekte
  • Reizblase
  • Chronische Prostatitis
  • Neigung zu Entzündungen
  • Nierenkolik
  • Nieren- und Harnleitersteine
  • Unfruchtbarkeit
  • Erektionsstörungen / Erektile Dysfunktion
  • Bettnässen
  • Beckenbodenschwäche

Wichtiger Hinweis zur Abrechnung

Bei der Erbringung dieser Leistungen werden Sie auch als gesetzlich Versicherter zum Privatpatienten. Die Abrechnung der Leistungserbringung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Häufig gestellte Fragen zur Akupunktur

Ist Akupunktur schmerzhaft?

Nein, Akupunktur ist in der Regel nicht schmerzhaft. Die verwendeten Nadeln sind sehr dünn und werden nur oberflächlich in die Haut gestochen. Sie können ein leichtes Druckgefühl oder ein Kribbeln spüren, wenn die Nadel gesetzt wird – das ist ein Zeichen dafür, dass der Akupunkturpunkt aktiviert wurde. Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als sehr entspannend.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Die Anzahl der benötigten Sitzungen hängt von Ihrer Diagnose und dem Verlauf ab. Bei akuten Beschwerden können bereits 3–5 Sitzungen ausreichen, während chronische Erkrankungen oft 10–15 Sitzungen erfordern. In der Regel empfehlen wir zunächst 1–2 Behandlungen pro Woche. Nach einem Erstgespräch erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan für Sie.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?

Die Akupunktur wird in der Regel als Privatleistung abgerechnet – auch gesetzlich Versicherte werden bei dieser Behandlung zu Privatpatienten. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten häufig ganz oder teilweise. Wir empfehlen, vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Versicherung nachzufragen.

Wie lange dauert eine Akupunktursitzung?

Eine Akupunktursitzung dauert in der Regel 20–30 Minuten. Die Nadeln bleiben nach dem Setzen etwa 20 Minuten in der Haut, während Sie in einer entspannten Position ruhen. Beim ersten Termin sollten Sie zusätzliche Zeit für ein ausführliches Vorgespräch und die Anamnese einplanen.

Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken?

Akupunktur ist eine sehr sichere Behandlungsmethode. Wir verwenden sterile Einmalnadeln, sodass Infektionsrisiken praktisch ausgeschlossen sind. Gelegentlich kann es zu kleinen Blutergüssen an den Einstichstellen kommen. Manche Patienten fühlen sich nach der ersten Sitzung müde oder entspannt – das ist eine normale Reaktion des Körpers. Ernsthafte Nebenwirkungen sind extrem selten.

Kann ich Akupunktur mit anderen Therapien kombinieren?

Ja, Akupunktur lässt sich sehr gut mit schulmedizinischen Behandlungen kombinieren. Sie kann sogar die Wirkung von Medikamenten unterstützen oder dabei helfen, deren Dosierung zu reduzieren. Auch eine Kombination mit anderen Therapien wie Physiotherapie oder EMSELLA®-Beckenbodentherapie ist möglich. Informieren Sie uns bitte über alle laufenden Behandlungen, damit wir die Therapie optimal abstimmen können.

Was ist der Unterschied zwischen Körper-, Hand- und Ohrakupunktur?

Bei der klassischen Körperakupunktur werden Nadeln entlang der Hauptmeridiane am gesamten Körper gesetzt. Die Hand- und Ohrakupunktur basieren auf dem Prinzip, dass der gesamte Körper als Reflexzone auf Hand und Ohr abgebildet ist. Diese Mikrosysteme ermöglichen eine gezielte Behandlung über kleine Areale – besonders praktisch, wenn bestimmte Körperbereiche nicht zugänglich sind oder Sie bekleidet bleiben möchten.

Wann spüre ich eine Verbesserung meiner Beschwerden?

Das ist individuell sehr unterschiedlich. Einige Patienten berichten bereits nach der ersten oder zweiten Sitzung von einer deutlichen Besserung, während andere erst nach mehreren Behandlungen eine Veränderung spüren. Bei chronischen Erkrankungen ist Geduld wichtig – der Körper braucht Zeit, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. In der Regel empfehlen wir, nach 5–6 Sitzungen eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

Interesse an Akupunktur?

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin, um zu erfahren, ob Akupunktur für Ihre Beschwerden die richtige Therapie ist.