Stress und die Blase
Bei chronischem Stress spannt sich der Beckenboden unwillkürlich an, die Blase wird überaktiv — obwohl organisch alles in Ordnung ist.
Viele Beschwerden an Blase, Beckenboden und Sexualfunktion haben keine rein organische Ursache. Ich nehme mir Zeit, hinter die Symptome zu schauen — und betrachte Körper und Seele gemeinsam.
Dr. med. Sandra Kurbin in ihrem Sprechzimmer am Moosbauerweg 5
Psychosomatik beschreibt das Zusammenspiel von Körper (Soma) und Seele (Psyche). Viele körperliche Beschwerden haben keine rein organische Ursache — sie entstehen oder verstärken sich durch Stress, Ängste oder ungelöste Konflikte.
Als Urologin mit Erfahrung in psychosomatischer Grundversorgung betrachte ich Sie als ganze Person. Ich nehme mir Zeit für ein ausführliches Gespräch und schaue hinter die Symptome: Was belastet Sie gerade? Gibt es Zusammenhänge zwischen Ihren Beschwerden und Ihrer Lebenssituation?
„Nicht jede Blase, die brennt, hat eine Entzündung. Und nicht jeder Schmerz braucht ein Skalpell.“
Blase, Beckenboden und Sexualfunktion reagieren besonders sensibel auf Stress, Angst und Anspannung.
Bei chronischem Stress spannt sich der Beckenboden unwillkürlich an, die Blase wird überaktiv — obwohl organisch alles in Ordnung ist.
Die Sorge vor Schmerzen beim Wasserlassen oder dem nächtlichen Toilettengang kann die Beschwerden verstärken — ein Teufelskreis entsteht.
Sexuelle Beschwerden, Inkontinenz und Beckenschmerzen sind oft schambesetzt. Viele leiden jahrelang, ohne darüber zu sprechen — ein Gespräch kann befreien.
Partnerschaftskonflikte, Verluste oder traumatische Erlebnisse können sich körperlich zeigen — etwa als chronische Unterbauchschmerzen oder Erektionsstörungen.
Wenn körperliche Untersuchungen keinen ausreichenden Befund ergeben oder Beschwerden trotz Behandlung bleiben, lohnt sich der Blick auf die psychische Ebene.
Psychosomatik ersetzt keine organische Abklärung. Zuerst führe ich eine gründliche körperliche Untersuchung durch, um organische Ursachen auszuschließen oder zu behandeln. Erst wenn die körperliche Ebene geklärt ist — oder wenn körperliche und seelische Faktoren zusammenwirken — beziehe ich die psychosomatische Perspektive mit ein.
Ich verbinde schulmedizinische Diagnostik mit einem ganzheitlichen Blick auf Ihre Beschwerden.
In einem vertraulichen Gespräch erfrage ich nicht nur Ihre körperlichen Beschwerden, sondern auch Ihre Lebenssituation — oft zeigen sich hier schon wichtige Zusammenhänge.
Zunächst schließe ich organische Ursachen aus oder behandle sie gezielt (Ultraschall, Urinuntersuchung, Blasenspiegelung); parallel betrachte ich psychische und soziale Faktoren.
Je nach Befund: medikamentöse Symptomlinderung, Entspannungs- und Stressmanagement-Verfahren, Akupunktur, Beckenbodentraining (auch mit EMSELLA®) sowie Beratung zu Lebensstil und Entlastung.
Bei komplexeren Belastungen wie Angststörungen, Depressionen oder Traumata arbeite ich mit erfahrenen Psychotherapeuten zusammen und vermittle Sie bei Bedarf weiter.
Vertraulich und ohne Zeitdruck. Alle Gespräche unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht — Sie können offen über Ihre Beschwerden und Sorgen sprechen, in einem geschützten Rahmen. Die psychosomatische Grundversorgung ist eine Kassenleistung und wird von den gesetzlichen Kassen und privaten Versicherungen übernommen. Weitere ganzheitliche Optionen: Akupunktur und die EMSELLA®-Beckenbodentherapie.
Vertrauliches Gespräch
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